Leben mit Demenz - Alzheimergesellschaft Minden-Lübbecke e.V.


 
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Wie wird die Diagnose gestellt?

Die erste Anlaufstelle bei einem Demenzverdacht ist der Hausarzt. Um behandelbare Erkrankungen auszuschließen (sekundäre Demenzen), wird der Hausarzt körperliche Untersuchungen (z.B. Blutdruck), Laborbestimmungen (z. B. Blutzucker, Leber- und Nierenwerte) und Schichtaufnahmen des Kopfes (CT oder MRT, um z. B. einen Gehirntumor auszuschließen) veranlassen.

Wenn solche Erkrankungen ausgeschlossen sind, sollte der Hausarzt seinen Patienten zur weiteren Abklärung an einen Facharzt überweisen (Neurologe oder Psychiater). Dieser wird den Betroffenen und seinen Angehörigen zunächst zu den Symptomen und dem Krankheitsverlauf befragen (seit wann, welche Einschränkungen im Alltag, Veränderungen im Verhalten oder in der Stimmungslage, andere Erkrankungen, Medikamente, Krankheiten in der Familie etc.)

Dann wird er die geistigen Leistungsfähigkeiten (Gedächtnis, Denken, Sprache, Orientierung) mit Hilfe verschiedener Tests überprüfen. Dies dient dazu, altersbedingte Fähigkeitsstörungen von krankhaften zu unterscheiden und die Form der Demenz und den Schweregrad festzustellen. Mit Hilfe der Ergebnisse aller Untersuchungen kann der Arzt mit einer hohen Wahrscheinlichkeit feststellen, ob es sich um eine Alzheimer-Demenz oder eine andere Form der Demenz handelt (z. B. Vaskuläre Demenz in Folge von Schlaganfällen, Parkinson-Demenz, Morbus-Pick etc., siehe „Die Erkrankung“).

Gut aufgehoben sind Betroffene und Angehörige auch in speziellen Einrichtungen wie Memory-Kliniken oder Gedächtnisambulanzen. Dort sind Spezialisten verschiedener Fachrichtungen an der Diagnose beteiligt.




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